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Unterrichtsfächer

Der medizinisch-pflegerische Fortschritt und die moderne gerontologische Forschung erfordern bestens ausgebildete Pflegefachkräfte für die praktische Umsetzung in der Pflege. Unsere erfahrenen Fachlehrkräfte vermitteln Ihnen dafür das theoretische und fachpraktische Wissen. Die Ausbildungen finden im Wechsel von jeweils mehrwöchigen Theorie- und Praxisphasen statt. Wir verfolgen dabei einen ganzheitlichen Pflegeansatz, damit Sie Ihren zukünftigen beruflichen Aufgaben – der Pflege, Beratung und Anleitung alter Menschen und deren Angehörigen – kompetent begegnen können.

Theorie – Altenpflege

(2100 Stunden)

Definition von Alter und Krankheit, Konzepte in der Pflege, Pflegeplanung, Begleitung von Pflegebedürftigen und Angehörigen, Ethik in der Pflege, Biographie und Pflege, medizinische Grundlagen.

Sie lernen in folgenden Bereichen: Psychologie, Soziologie, Geriatrie, Arzneimittellehre, Anatomie, Krankheitslehre, Ernährungslehre, Hygiene, Recht, Gerontopsychiatrie, Pflege alter Menschen bei den entsprechenden  Krankheiten, Umsetzung der ärztlichen Anordnungen, Konzepte erarbeiten, Sterbende begleiten.

Sie befassen sich mit folgenden Themen: Altern als Veränderungsprozess, Netzwerke, soziale Beziehungen, Wohnen im Alter, Sexualität im Alter, Sterben und Tod.

Sie eignen sich Wissen an in folgenden Feldern: Geschichte der Pflegeberufe, Selbstpflege, Berufsgesetze, Reflektion beruflichen Handelns, Lernen lernen, Gesundheitsförderung, Teamarbeit, Supervision.

Sie informieren sich über: Systeme der sozialen Sicherung, rechtliche Rahmenbedingungen, betriebswirtschaftliche Rahmenbedingungen, Träger und Dienste der Altenpflege, Konzepte und Modelle der Pflege, Schnittstellenmanagement, Qualitätsmanagement.

Auf Basis guter Deutschkenntnisse lernen Sie das Anleiten, Beraten und Gespräche führen.

Sie informieren sich über das politische System und soziale Sicherungssysteme.

Sie lernen die Pflege alter Menschen und setzen Ihr erlerntes Wissen in die Praxis um.

Sie gestalten Zeit und Raum alter Menschen in folgenden Feldern: Ernährung, Wohnraumgestaltung, Aktivierung, musische, handwerkliche und kulturelle Angebote, Feste und Veranstaltungen und Selbsthilfegruppen.

Praxis – Altenpflege

(mind. 2.500 Stunden)

Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen Teil in Form von Blockunterricht an unseren Schulen und einem praktischen Teil in einem mit unseren Schulen kooperierenden Ausbildungsbetrieb – in der Regel in einem Altenheim oder in einer Sozialstation. Die Ausbildungseinrichtung gewährt den Auszubildenden in der dreijährigen Ausbildung Urlaub während der Praxisphasen und bezahlt eine Ausbildungsvergütung.

Theorie – Altenpflegehilfe

700 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht incl. 140 Stunden allgemeinbildender Unterricht (Deutsch und Kommunikation, Politik und Gesellschaft, religiös-ethische Bildung)

Sie lernen, berufliches Selbstverständnis zu entwickeln, Beziehungen durch Beobachten und Kommunizieren zu gestalten sowie bei der Pflegeadministration, der Dokumentation und der Qualitätssicherung mitzuwirken.

     

     

    Sie lernen, gesundheiterhaltendes und gesundheitsförderndes Verhalten zu entwickeln und zu praktizieren sowie Notfallsituationen zu erkennen und angemessen zu handeln.

     

    Sie lernen, Menschen aller Altersstufen in ihrer Lebenswelt zu begegnen und sie bei der Mobilität, der Körperpflege, der Ernährung und der Ausscheidung zu unterstützen.

     

    Sie lernen, bei ärztlich veranlasster Diagnostik und Therapie unter Anleitung und Aufsicht sowie bei der Pflege von Menschen mit Einschränkungen der körperlichen Belastbarkeit mitzuwirken, Menschen in besonderen Lebenssituationen zu unterstützen und zu begleiten und bei der Pflege von Menschen mit Störungen der Wahrnehmung, des Empfindens und des Bewusstseins mitzuwirken.

     

    Praxis – Altenpflegehilfe

    850 Std. (davon bei Schwerpunkt "stationäre Akutpflege" bzw. "stationäre Langzeitpflege" mind. 80 Std. in der ambulanten Versorgung oder bei Schwerpunkt "ambulante Akutpflege" bzw. "ambulante Langzeitpflege" mind. 80 Std. in der stationären Versorgung)

    Die praktische Ausbildung findet unter der Verantwortung des Trägers statt, mit dem der Ausbildungsvertrag geschlossen wurde. Im theoretischen und fachpraktischen Unterricht Erlerntes wird umgehend in der Praxis angewandt und vertieft.